Gleichmäßigkeit ???

Kein Rennen – wie der Name schon sagt, es geht darum: Wer kann am gleichmäßigsten fahren?

Dazu sind natürlich einige „Spielregeln“ da:
Nach dem Start wird die erste Runde gefahren und beim Überfahren der Start- und Ziel-Linie wird von der Zeitnahme die nun begonnene Runde (also die zweite) genau erfasst. Die Zeit dieser Runde ist das „Maß aller Dinge“.

Nach dieser Runde heißt es für den Fahrer: Die nächsten beiden Runden möglichst in der exakt gleichen Zeit zurückzulegen.

Also: immer schön gleichmäßig! Das hört sich ganz einfach an – aber, aber – der eine oder andere Überholvorgang, hier oder da mal etwas von der Ideallinie weg oder das alte Ding hustet und bock mal wieder (das kommt bei den alten Maschinen immer mal wieder vor) und schon ist die schöne Gleichmäßigkeit „zum Teufel“. Hilfsmittel – etwa eine versteckte Stoppuhr oder ähnliches – sind nicht erlaubt, da machen Veteranen-Sportler eh nicht. Und gewertet wird nur der, der auch die karierte Zielflagge sieht.

So, nun addiert der gestresste Zeitnehmer (bzw. sein Computer) die Differenzen der einzelnen Wertungsrunden und wer die kleinste Differenz hat, na klar, der ist Sieger. Übrigens, beim Addieren hilft ihm ein Transponder, ein kleines Elektronik-Kästchen an jeder Maschine. Beim Überfahren der Ziellinie wird ein Signal an die Zeitnahme gesendet – und damit ein menschlicher Übertragungsfehler ausgeschlossen.

Was sonst noch?
Klar, der Fahrer muß mit seiner Maschine zur technischen Abnahme. Die Techniker prüfen sehr genau, ob die Fahrsicherheit garantiert und das Motorrad in Ordnung ist. Dazu gehört dann noch die Sport-Lizenz, die auch als Tageslizenz käuflich ist.

Und natürlich zur Sicherheit: Lederanzug, Lederstiefel usw. und ganz wichtig: ein geprüfter Schutzhelm für den Kopf.

So, das ist das Wesentliche, so geht’s.

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